KRITIS-Schutz Berlin
Schutz kritischer Infrastrukturen
Jetzt Kontakt aufnehmen
Die Angriffe auf das Berliner Stromnetz im Jahr 2026 haben gezeigt, wo die Schwachstellen wirklich liegen. Es war kein technisches Versagen, sondern ein Versagen der Sicherungskonzepte. Wer heute Infrastruktur in der Region betreibt, merkt schnell: Mit Standard-Wachschutz kommt man weder gegen gezielte Sabotage an, noch besteht man die kommenden Audits. Wir müssen Sicherheit heute als ein System aus Widerstandszeit und Detektionsqualität begreifen.
In der Sicherheitstechnik gibt es eine einfache Rechnung: Wenn die Zeit, die ein Saboteur für die Zerstörung braucht, kürzer ist als die Zeit, die der Sicherheitsdienst zur Intervention benötigt, ist das Konzept wertlos. 2026 hat uns gelehrt, dass wir Objektschutz über die Widerstandszeit definieren müssen. Jede Komponente – vom Zaun bis zur Tür – muss den Angriff so lange verzögern, bis die spezialisierten Kräfte tatsächlich vor Ort sind. Alles andere ist nur teure Dekoration.
Ein Zaun ohne intelligente Sensorik meldet nichts. Aber auch Technik hat Grenzen. In Brandenburg haben wir es oft mit schwierigen Witterungsverhältnissen zu tun, die billige Sensoren lahmlegen. Unser Ansatz:
Die Zeit der netten Absichtserklärungen ist vorbei. NIS2 und das KRITIS-Dachgesetz machen Sicherheit zur Pflichtaufgabe mit persönlichem Risiko für die Geschäftsführung.
NIS2 und der operative Alltag
In Artikel 21 fordert NIS2 konkrete Maßnahmen. Das klingt trocken, bedeutet aber im Ernstfall: Können Sie belegen, dass Ihre Lieferkette sicher ist? Sind Ihre Serverräume physisch gegen Unbefugte geschützt? Wir liefern die Technisch-Organisatorischen Maßnahmen (TOMs), die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im Audit einer Prüfung standhalten. Es geht hier schlichtweg um die Vermeidung von Regressansprüchen gegen das Management.
Resilienzpläne nach dem Dachgesetz
Das KRITIS-Dachgesetz verlangt erstmals echte Resilienzpläne. Wir identifizieren Ihre kritischen Assets und bewerten sie nach dem „All-Hazards-Approach“. Das bedeutet: Wir planen nicht nur für den Einbruch, sondern auch für menschliches Versagen oder extreme Wetterlagen. Wer hier keine fundierte Dokumentation vorweisen kann, bekommt bei der nächsten Behördenprüfung ein Problem.
Ein BCM-Konzept ist wertlos, wenn es im dunklen Büro im Schrank liegt. Wir denken die Sicherheit zu Ende:
Sicherheitspersonal an kritischen Knotenpunkten muss mehr können als nur Protokolle schreiben. Das Risiko von Innentätern (Insider Threats) ist real. Wir setzen daher auf:
Wir fangen nicht einfach an zu bauen. Sicherheit muss strukturiert wachsen:
Die Vorfälle 2026 waren eine Warnung, die man ernst nehmen muss. SVD-Security bietet keine Standardlösung von der Stange, sondern die nötige Fachexpertise für die Härtung Ihrer Infrastruktur in Berlin und Brandenburg. Wir sorgen dafür, dass Ihr Betrieb läuft – auch wenn es draußen schwierig wird.
Artikel 21 der NIS2-Richtlinie verlangt ein „angemessenes Sicherheitsniveau“. Im Bereich der physischen Sicherheit bedeutet das: Die Härtung von Standorten, an denen kritische Netzkomponenten betrieben werden. Dazu gehören biometrische Zutrittskontrollen, lückenlose Perimetersensorik und die Dokumentation aller physischen Vorfälle. Wer hier nur auf einen einfachen Zaun setzt, riskiert bei einem Audit die Einstufung als „unzureichend“, was direkte Bußgeldfolgen für die Geschäftsführung haben kann.
Das KRITIS-Dachgesetz fordert eine fachlich fundierte Risikoanalyse nach dem „All-Hazards-Approach“. Dies sollte durch zertifizierte Sicherheitsexperten erfolgen, die sowohl die regulatorischen Anforderungen des BSI als auch die operative Realität kennen. SVD-Security liefert hierfür die nötige Expertise, um die Analyse so aufzubereiten, dass sie als Grundlage für Ihre Resilienzpläne direkt behördlich anerkannt wird.
Sicherheit wird oft als Kostenblock gesehen, ist aber in der KRITIS-Welt eine Versicherung gegen den Totalverlust. Ein einziger Sabotageakt an einem Berliner Netzknoten kann Ausfallkosten im siebenstelligen Bereich verursachen – ganz abgesehen von den Bußgeldern bei mangelnder Vorsorge. Eine automatisierte Perimetersensorik reduziert zudem langfristig die Kosten für teure, rein personelle Dauerpräsenz bei gleichzeitiger Erhöhung der Detektionsqualität.
Gerade beim Netzausbau oder bei temporären Lagern für kritische Ersatzteile ist die herkömmliche Überwachung oft lückenhaft. Wir setzen hier auf mobile Hochleistungssensorik. Diese Systeme sind innerhalb weniger Stunden einsatzbereit und bieten das gleiche Schutzniveau wie fest installierte Anlagen – inklusive direkter Aufschaltung auf unsere zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle (NSL).
Die Analysen der Vorfälle im Berliner Umland zeigen zwei Hauptursachen: Erstens eine zu hohe Fehlalarmrate (NAR) bei einfacher Sensorik, die zur Ermüdung des Personals führte. Zweitens eine zu geringe mechanische Widerstandszeit. Saboteure konnten Anlagen innerhalb von drei Minuten außer Betrieb setzen, während die Alarmverfolgung zehn Minuten benötigte. Unsere Konzepte setzen daher zwingend auf die Synchronisation von Detektionszeit und Widerstandszeit.
Jeder Alarm landet ohne Zeitverzug in einer nach VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL). Dort wird die Meldung verifiziert und sofort die vordefinierte Interventionskette ausgelöst – je nach Szenario werden unsere spezialisierten Einsatzkräfte oder direkt die zuständigen Behörden alarmiert. Die Kette ist redundant aufgebaut, um auch bei Störungen der öffentlichen Kommunikationsnetze zu funktionieren.
Wir sind gerne für Sie da
SVD Security GmbH
Bitterfelder Straße 12, 12681 Berlin